Stand: 30.07.2026
Ein seriöses CHF-Budget beginnt mit Leistungsgrenzen und nicht mit einer vermeintlichen Durchschnittssumme. Schweizer Anbieterpreise können eine Hausposition belegen; sie sagen noch nichts über Grundstück, Bewilligung, Anschlüsse oder betriebsbereite Übergabe.
Diese Seite verwendet nur offiziell abrufbare CHF-Angebote und amtliche Steuersätze. Nicht erhobene regionale Preise werden als unbekannt markiert. Umrechnungen aus Euro ohne datierten Kurs und Liefernachweis finden nicht statt.
Das Wichtigste in Kürze
- Sechs verifizierte Teimi-Angebote beginnen zwischen CHF 35'700 und CHF 100'000.
- «Ab» ist kein Komplettpreis.
- Importwaren unterliegen normalerweise 8,1 Prozent Einfuhrsteuer.
- BFS-IMPI Q2 2026: 127,6957 (Basis Q4 2019 = 100); +2,2 % zum Vorquartal, +3,5 % zum Vorjahr.
- Regionale Land- und Pachtspannen bleiben ohne Primärdaten unbekannt.
Zuletzt aktualisiert: 10. September 2026 · Redaktionell geprüft von 1A Tinyhouse
Welche CHF-Hauspreise sind offiziell belegt?
TeimiHomes bezeichnet sich als Schweizer Anbieter und zeigte am Abrufdatum konkrete Startpreise. Nest ab CHF 35'700, Sky ab CHF 50'000, Zenit ab CHF 55'000, Evergreen ab CHF 74'000, River Plus ab CHF 74'500 sowie Evergreen XL ab CHF 100'000. Die Quelle ist ein Anbieter-Shop, keine amtliche Statistik.
Preise werden nur vergleichbar, wenn Datum, Modell, Abmessung, Ausbau, Haustechnik, Küche, Bad, Transport, MWST und Montage feststehen. Individuelle Anpassungen können den Umfang verändern. Die dokumentierten Werte dürfen weder auf andere Hersteller noch auf den gesamten Schweizer Markt übertragen werden.
| Modell | Startpreis | Nicht automatisch enthalten |
|---|---|---|
| Nest | ab CHF 35'700 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
| Sky | ab CHF 50'000 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
| Zenit | ab CHF 55'000 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
| Evergreen | ab CHF 74'000 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
| River Plus | ab CHF 74'500 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
| Evergreen XL | ab CHF 100'000 | Standortkosten gemäss Einzelangebot |
Welche Budgetblöcke fehlen im Startpreis?
Ein vollständiger Kostenplan enthält Machbarkeitsabklärung, Vermessung, Architektur und Fachplanung, Baugesuch, Gebühren, geologische Prüfung, Fundament, Werkleitungen, Entwässerung, Energie- und Brandschutznachweise, Transport, Bewilligungen für die Route, Kran, Montage, Umgebung sowie Reserve. Jeder Block erhält Angebot, Steuerstatus, Fälligkeit und verantwortliche Partei.
Grundstückskauf, Baurecht oder Stellplatzmiete bilden einen eigenen Block. Ohne aktuelle Kaufurkunden, amtliche Auswertung oder direkt belegte Mietangebote ist eine regionale Spanne nicht seriös. Zürich wird nicht pauschal teuer und eine Landgemeinde nicht pauschal günstig gerechnet; beide können wegen Erschliessung oder Auflagen erheblich abweichen.
Wie entsteht ein Budget ohne Scheingenauigkeit?
Eine prüfbare Tabelle verwendet drei Status: belegt, angeboten und offen. Der Shoppreis ist belegt, ein projektspezifisches Unternehmerangebot ist angeboten, und noch nicht angefragte Leistungen bleiben offen beziehungsweise «Preis auf Anfrage». Eine Reserve kann als ausdrücklich gewählte Planungsannahme geführt werden, aber nicht als Marktbeobachtung.
Beispielhafte Annahme: Wer mit einem Hausangebot von CHF 74'000 und einer frei gewählten Reserve von 10 Prozent arbeitet, erhält CHF 7'400 Reserve. Das ist reine Mathematik, keine Aussage über typische Mehrkosten. Fundament, Leitungen und Planung werden nicht aus diesem Prozentsatz finanziell «geschätzt», sondern separat ausgeschrieben.
Welche Steuer gilt beim Import?
Importwaren unterliegen laut BAZG normalerweise 8,1 Prozent Einfuhrsteuer. Für die tatsächliche Steuer sind Bemessungsgrundlage, Lieferbedingung und importbezogene Nebenkosten zu prüfen. Ein ausländischer Nettopreis wird deshalb nicht einfach mit 1,081 multipliziert und als schlüsselfertiger Schweizer Preis veröffentlicht.
Die Aufhebung der Industriezölle zum 01.01.2024 reduziert Zollabgaben für erfasste Waren der Tarifkapitel 25 bis 97, mit den vom BAZG beschriebenen Ausnahmen. Sie hebt Einfuhrsteuer und Zollformalitäten nicht auf. Die tarifliche Einreihung eines Hauses oder Anhängers bleibt eine fachliche Vorfrage.
Was kostet Grundstück oder Pacht?
Eine schweizweite Tiny-House-Grundstückszahl wäre irreführend. Kaufpreise hängen von Gemeinde, Zone, Ausnützung, Erschliessung, Dienstbarkeiten und Marktzeitpunkt ab. Pacht oder Baurecht enthalten wiederum Laufzeit, Indexierung, Rückbau, Anschlüsse und Übertragbarkeit. Inseratspreise allein sind keine realisierten Transaktionspreise.
Für ein reales Budget werden mindestens drei konkret geeignete Parzellen geprüft. Flächen, Kauf- oder Nutzungsentgelt und Erschliessungsumfang werden direkt dokumentiert. Ohne diese Unterlagen lautet die Kostenposition «Preis auf Anfrage». Eine günstige Nichtbauzonenfläche wird nicht eingerechnet, solange Wohnnutzung nicht zulässig belegt ist.
Wie werden Transport und Montage kalkuliert?
Transport hängt nicht nur von Kilometern ab. Breite, Höhe, Gewicht, Route, Bewilligungen, Begleitfahrzeuge, Grenzabwicklung, Zufahrt, Kranradius, Bodenlast und Wartezeit bestimmen das Angebot. Der Herstellerstandort allein liefert keine belastbare Spanne. Ein Streckencheck vor Vertragsabschluss verhindert, dass das fertige Haus die letzte Kurve nicht erreicht.
Montageangebote sollten Entladung, Ausrichtung, Abdichtung, Medienanschluss, Inbetriebnahme und Abnahme voneinander abgrenzen. Schäden und Verzögerungen benötigen klare Verantwortlichkeiten. Ohne route- und projektspezifische Offerte bleibt dieser Block «Preis auf Anfrage»; eine fiktive Kilometerpauschale wird nicht als Schweizer Marktdatum ausgegeben.
Wie lässt sich ein Angebot vergleichen?
Verglichen wird auf gleicher funktionaler Basis: nutzbare Wohnfläche, Dämm- und Energiekonzept, Fenster, Küche, Sanitär, Heizung, Lüftung, Elektro, Planung, Gewährleistung, Lieferort und Steuer. Begriffe wie schlüsselfertig oder bezugsbereit erhalten eine konkrete Anlagenliste. Zahlungsplan und Preisgültigkeit gehören daneben.
Ein günstiger Einstiegspreis kann mehr Schnittstellen beim Käufer lassen. Das ist nicht automatisch schlecht, muss aber im Risikobudget sichtbar sein. Schweizer Referenzen belegen nicht von selbst die Lieferfähigkeit an jede Parzelle; Hersteller und Logistiker bestätigen den konkreten Standort schriftlich.
Wie wird aus einer Idee ein prüfbares Vorhaben?
Eine belastbare Anfrage beginnt mit Parzellennummer, Gemeinde, Nutzungszweck, Belegungsart, Abmessungen, Höhe, Anschlüssen und Aufstelldauer. Fotos oder die Bezeichnung «mobil» genügen nicht. Die kommunale Baubehörde benötigt ein konkretes Projekt; bei Vorhaben ausserhalb der Bauzone kommen kantonale Stellen hinzu. Eine mündliche Vorabklärung ist nützlich, eine rechtsverbindliche Bewilligung ersetzt sie nicht.
Der sinnvolle Ablauf lautet deshalb: Nutzungsplanung und Baureglement beschaffen, Erschliessung und Zufahrt prüfen, Vorprojekt mit Fachperson erstellen, Zuständigkeit schriftlich klären, vollständiges Gesuch einreichen und erst nach gesicherter Bewilligung endgültig bestellen. Kaufverträge sollten das Genehmigungs-, Transport- und Rücktrittsrisiko eindeutig verteilen.
Welche Finanzierung ist realistisch?
Banken und andere Finanzierer können ein mobiles Objekt anders beurteilen als fest verbundenes Grundeigentum. Eigentumsform, Baubewilligung, Grundstückssicherheit, Nutzungsdauer und Wiederverkauf spielen eine Rolle. Diese Seite nennt keine garantierten Belehnungswerte, Zinssätze oder Förderungen, weil sie personen-, institut- und zeitabhängig sind.
Finanzierungsanfragen sollten das vollständige Projektbudget und nicht nur den Hauspreis enthalten. Eigenmittel, Reserve, Bauzeitrisiko und Kosten bei versagter Bewilligung werden offengelegt. Förderfähigkeit wird beim zuständigen kantonalen Programm mit konkreter Technik geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
Für die zeitliche Einordnung des Immobilienumfelds verweist das BFS auf den quartalsweise berechneten IMPI. Zum Datenstand 30.07.2026 lag der Gesamtindex im 2. Quartal 2026 bei 127,6957 (Basis 4. Quartal 2019 = 100), +2,2 % zum Vorquartal und +3,5 % zum Vorjahresquartal; er misst Schweizer Wohneigentum anhand von rund 7'000 Freihandtransaktionen. Quellen: BFS-IMPI-Datensätze, abgerufen am 10.09.2026. Dieser Konjunkturindikator ersetzt weder eine Parzellenbewertung noch ein Hausangebot und wird deshalb nicht in CHF-Projektkosten umgerechnet.


Häufige Fragen
Wie viel kostet ein Tiny House in CHF?
Ist ein Startpreis schlüsselfertig?
Was kostet ein Stellplatz in der Schweiz?
Welche Baunebenkosten kommen hinzu?
Wie hoch ist die Schweizer Einfuhrsteuer?
Kann ich deutsche Euro-Preise direkt umrechnen?
Zitierfähige Kurzfassung
Permalink · Hinweis der Redaktion„Der Schweizer TeimiHomes-Shop wies am 10.09.2026 Tiny-House-Startpreise von CHF 35'700 bis CHF 100'000 aus; diese Anbieterwerte sind keine Gesamtkosten. Grundstück, Planung, Bewilligung, Fundament, Anschlüsse, Transport und Kran benötigen Einzelangebote. Der normale Einfuhrsteuersatz beträgt laut BAZG 8,1 Prozent.“
Quellen
- TeimiHomes Shop Schweiz – Tiny-House-Modelle und CHF-Angebotspreise – abgerufen am 2026-09-10
- BFS – Schweizerischer Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) – abgerufen am 2026-09-10
- BFS – IMPI Indexwerte, Datenstand 30.07.2026 (Basis Q4 2019 = 100) – abgerufen am 2026-09-10
- BFS – IMPI Veränderungsraten, Datenstand 30.07.2026 – abgerufen am 2026-09-10
- BAZG – Einfuhrsteuer: Steuerobjekt und Steuersätze – abgerufen am 2026-09-10
- BAZG – Aufhebung der Industriezölle – abgerufen am 2026-09-10
- BAZG – Zolltarif Tares – abgerufen am 2026-09-10

